Traumberuf Speditionskaufmann/-
frau und SpeditionslogistikerIn

Dieser Job ist auch morgen nicht von gestern!

Du willst mehr von der Welt sehen, den Transport wichtiger Güter steuern und beweisen, wie groß dein Organisationstalent wirklich ist? Dann nimm die Zukunft in deine eigene Hand: Als Speditionskaufmann / -frau bzw. SpeditionslogistikerIn steht dir die Welt offen!

„Logistik” bezeichnet alle Aktivitäten eines Unternehmens in der Beschaffung, Lagerung, dem Umschlag und dem Transport von Materialien und Produkten. Mit deiner Lehre zum/r Speditionskaufmann/-frau oder LogistikerIn hast du es also in der Hand, was mit den Waren geschieht, die wir täglich brauchen.

Was ist Logistik?
Logistik bezeichnet alle Aktivitäten eines Unternehmens in der Beschaffung,
Lagerung, dem Umschlag und dem Transport von Materialien und Produkten.

FAKTEN

Lehrzeit:
3 Jahre oder 2 Jahre verkürzte Lehre

 

Einkommen: ab € 1.757,70

 

Lehrlingsentschädigung:
1. Lehrjahr € 548,40 / 2. Lehrjahr € 768,80
/ 3. Lehrjahr € 1.042,70

 

Wichtige Fächer:
Sprachen, Geografie, Mathematik,
Wirtschaft

Was machen Speditionskaufleute?

Japanische Autos nach Österreich, österreichischen Wein nach Frankreich oder italienische Mode nach Deutschland: Speditionskaufleute wissen, wie man Waren rund um die Welt schickt, und sorgen dafür, dass sie pünktlich und sicher am Zielort ankommen. Modernste Computerprogramme helfen ihnen dabei, effiziente und optimale Transportrouten zu planen, bei denen z. B. Leerfahrten möglichst vermieden werden.

 

Speditionskaufleute organisieren die Transportmittel (Bahn, Schiff, Flugzeug, LKW), die fachgerechte Lagerung sowie die Verzollung von Gütern. Sie sind in ständigem Kontakt mit dem Lager- und Transportpersonal, mit KundInnen und LieferantInnen.

Daily Business: Die Aufgaben im Überblick

Beratung von Kunden
  • Angebote bzw. Kosten kalkulieren (z. B. Zolltarife, Versicherungen, Transportkosten)
  • Über geeignete Transport-, Umschlags-, Verpackungs- und Lagermethoden beraten (z. B. bei zerbrechlichen, verderblichen, dringlichen Waren), über Haftungsfragen informieren
  • Information über Sonderauflagen (z. B. bei Gefahrengütern) einholen
Auftrags- u. Transportdisposition
  • Optimale Verkehrsträger (LKW, Schiff, Bahn, Flugzeug) und Haupttransportrouten (Straße, Schiene, Luft oder Wasser) wählen
  • Termine, Routen, Touren und Kombinationstouren koordinieren
  • Verzollungs- u. MitarbeiterInnenbetreuung
  • Transporte koordinieren, steuern und überwachen, Reklamationen bearbeiten
Lagerverwaltung u. Abwicklung
  • Lagerformulare ausfertigen und prüfen
  • Lagerbestandslisten mittels EDV erfassen
  • Fremdlagerflächen bei Bedarf anmieten
Zoll- und Außenhandel
  • Fracht- und Begleitpapiere ausstellen und kontrollieren
  • Ein- und Ausfuhranmeldungen, Zollerklärungen durchführen
  • Zolltarife und sonstige Abwicklungs-, Lagerungs- und Transportkosten ermitteln und verrechnen
Office-Management
  • Telefon- und Schriftverkehr
  • Aufgaben in der Personalverwaltung, Kostenrechnung oder Buchhaltung übernehmen

Die besten Vorraussetzungen für einen Job in
der Logistikbranche

Einteilen der Transportmittel je nach Güterart und -menge.

Anforderungen: Vorstellungskraft und „ein gutes Auge“ für die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes

 

Erstellen der Kalkulationen und Abrechnungen

Anforderungen: Anwendung und Bedienung digitaler Tools, kaufmännisches Verständnis, Zahlenverständnis und Rechnen

 

Organisieren der Transporte, Durchführen der Zollabwicklung

Anforderungen: Koordinationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Planungsfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, systematische Arbeitsweise

 

Schriftverkehr mit Behörden und Kunden.

Anforderungen: Fremdsprachenkenntnisse, gute Deutschkenntnisse, Interkulturelle Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Kontaktfreude, Kundenorientierung, Verhandlungsgeschick

 

Organisieren und planen der Transporte.

Anforderungen: entscheidungskräftig, flexibilel, bereit für Veränderungen, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Sicherheitsbewusstsein, Umweltbewusstsein, gepflegtes Erscheinungsbild

 

FAKTEN

Lehrzeit:
3 Jahre oder 2 Jahre verkürzte Lehre

 

Einkommen: ab € 1.757,70

 

Lehrlingsentschädigung:
1. Lehrjahr € 548,40 / 2. Lehrjahr € 768,80
/ 3. Lehrjahr € 1.042,70

 

Wichtige Fächer:
Sprachen, Geografie, Mathematik,
Wirtschaft

Was machen Logistiker/innen?

SpeditionslogistikerInnen sind in ständigem Kontakt mit BerufskollegInnen des Speditions- und Verkehrswesens, z. B. mit BerufskraftfahrerInnen, Betriebslogistikkaufleuten, LagerarbeiterInnen sowie mit ihren KundInnen und LieferantInnen. Dabei beschäftigen Sie sich intensiv mit der Beschaffung, Lagerung, dem Umschlag und dem Transport von Materialien und Produkten. Kurz gesagt, SpeditionslogistikerInnen erstellen Logistikkonzepte.

 

Ein Logistikkonzept dient dazu, jene Güter, die für die Produktion in einem Betrieb benötigt werden, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Dabei müssen sie sowohl die Lagerwirtschaft als auch die Speditionsleistungen optimal organisieren.

Daily Business: Die Aufgaben im Überblick

Beratung von Kunden
  • KundInnen betreuen und beraten
  • Information über Transport- und Lagerarten, Warenfluss und Bewirtschaftungs- und Entsorgungssysteme
Auftrags- u. Transportdisposition
  • Transport- und Logistikkonzepte erarbeiten
  • Arbeiten in der Lagerbewirtschaftung und der logistischen Prozesssteuerung organisieren und durchführen
Administrative Tätigkeiten
  • Arbeitsabläufe planen, kontrollieren und steuern
  • Erbrachte Leistungen beurteilen und dokumentieren
  • Qualitätsmanagementsysteme anwenden
Analyse und Auswertungen
  • Logistische Dienstleistungen kalkulieren
  • Daten analysieren, auswerten und kontrollieren: Kennzahlen zur Auslastung, zum Warenumschlag, Lager- und Transportdauer, Schwund/Verderb usw.
Office-Management
  • Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme erledigen (z. B. Schriftverkehr, Abrechnungen)
  • Facheinschlägige Arbeiten im Rechnungswesen durchführen
  • An der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken
  • Statistiken anlegen, warten und auswerten.

Die besten Vorraussetzungen für einen Job in
der Logistikbranche

Entwickeln von Transport- und Logistikkonzepten, Lagerorganisation, Planen der Transporte und der Logistik, administrative Tätigkeiten.

Anforderungen: Organisationsfähigkeit, Planungsfähigkeit, Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team, Interkulturelle Kompetenz

 

 

Erstellen der Kalkulationen und Abrechnungen

Anforderungen: Anwendung und Bedienung digitaler Tools, kaufmännisches Verständnis, Datensicherheit und Datenschutz

 

Auswerten von Kennzahlen, Auslastungen, Statistiken.

Anforderungen: Koordinationsfähigkeit, logisch-analytisches Denken und Kombinationsfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit, systematische Arbeitsweise

 

Schriftverkehr, Beratung und Betreuung von KundInnen.

Anforderungen: Fremdsprachenkenntnisse, gute Deutschkenntnisse, Kommunikationsfähigkeit, Kontaktfreude, Kundenorientierung, Verhandlungsgeschick

 

AUCH ALS
DOPPELLEHRE
IN 4 JAHREN
Starte jetzt Deine Ausbildung
Viele Wege führen zum Ziel. Ob als Lehre, Lehre mit Matura oder Lehrabschluss nach 1,5 Jahren für AHS Maturanten in der „Dualen Akademie“ — mit einer Ausbildung in der Logistikbranche nimmst du deine Zukunft selbst in die Hand!
Einstieg in die Ausbildung

Voraussetzung für die  Ausbildung ist die Erfüllung der 9-jährigen Schulpflicht und eine Lehrstelle in einem Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung erfolgt überwiegend im Ausbildungsbetrieb und begleitend dazu in der Berufsschule. Die Berufsschule vermittelt den theoretischen Hintergrund, den du für die erfolgreiche Ausübung deines Berufs benötigst.

 

Meistens absolviert man eine 3-jährige Lehre oder eine verkürzte Lehre mit zwei Jahren, je nach vorheriger Schulbildung oder Berufsausbildung. HandelsschülerInnen wird bei positivem Abschluss, HAK-AbsolventInnen ab 3 positiv abgeschlossenen Schuljahren und AHS-MaturantInnen und AHSSchülerInnen (mit positiv abgeschlossener 8. Schulstufe) 1 Lehrjahr angerechnet.

Informationen zur Doppellehre

Speditionskaufleute, die sich nach Abschluss der dreijährigen Lehre weiterbilden wollen, können auf freiwilliger Basis ein „viertes“ Lehrjahr anhängen. Wer bereits einen Abschluss als Speditionskaufmann/frau hat, kann in das 3. Lehrjahr des neuen Lehrberufs Speditionslogistik einsteigen. Diese doppelte Lehrausbildung ist freiwillig und kann zwischen besonders engagierten, lernwilligen jungen Speditionskaufleuten und dem Speditionslehrbetrieb vereinbart werden. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses „vierten“ Lehrjahres samt Prüfung haben die AbsolventInnen eine Doppellehre als Speditionskaufleute und Speditionslogistiker in der Tasche und damit großartige Zukunftsperspektiven!

Beschäftigungsmöglichkeiten

Betriebe/Lehrbetriebe: Speditionskaufleute und SpeditionslogistikerInnen arbeiten in kleinen, mittleren und großen Speditionen. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es auch in Transport- und Exportabteilungen großer Industriebetriebe. Beschäftigungsbetriebe sind in ganz Österreich zu finden, die meisten Unternehmen befinden sich in den Bundesländern Niederösterreich, Wien, Oberösterreich und Salzburg.

 

Lehrstellensituation: Das Angebot an Lehrstellen unterlag in den letzten Jahren nur leichten Schwankungen. Die Zahl der Lehrlinge insgesamt wird sich in diesem Lehrberuf voraussichtlich weiterhin relativ stabil im oberen dreistelligen Bereich bewegen.

 

Unterschiede nach Geschlecht: Die Bereiche Spedition und Logistik sind männerdominiert. Frauen machen etwa ein Drittel der Beschäftigen aus. Unter den Lehrlingen ist der Frauenanteil etwas höher und liegt bei durchschnittlich 40 Prozent.

Berufs- und Arbeitsaussichten

Berufsaussichten: Die Speditionsbranche hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und der Bereich der Logistik hat an Bedeutung gewonnen. Die wirtschaftliche Situation des Spediteurgewerbes und damit auch die Beschäftigungsaussichten im Lehrberuf Speditionskaufmann/-frau hängen stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab.

 

Eine wichtige Rolle spielen dabei für Österreich vor allem der EU-Binnenmarkt und der Warenverkehr zwischen Ost- und Westeuropa. Die Aufträge und Umsätze der österreichischen Speditionen, Lager und Logistikbetriebe sind in den letzten Jahren sowohl im Inlands- als auch Exportgeschäft gestiegen, somit steigt auch die Nachfrage nach Fachkräften. Zudem prägen technische Entwicklungen wie zum Beispiel der verstärkte elektronische Datenaustausch die Branche.

 

Beschäftigungsaussichten: Im Zusammenhang mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung wird die Nachfrage nach Speditionsfachkräften voraussichtlich steigen. Trotz der Konkurrenz durch AbsolventInnen von kaufmännischen Schulen sind die Beschäftigungsaussichten für Lehrlinge und Fachkräfte gut. Zusätzliche Qualifikationen in SAP oder anderen fachspezifischen Software-Anwendungen können die Chancen am Arbeitsmarkt zusätzlich erhöhen.

Weiterbildung und Aufstiegsmöglichkeiten

Weiterbildung: Der Beruf erfordert ständige Weiterbildung in allen kaufmännischen Bereichen und vor allem in der EDV, sowie hinsichtlich der Zoll- und Transportabwicklung. Möglichkeiten dazu bieten Weiterbildungskurse des Berufsförderungsinstitutes (bfi) und des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI).

 

Aufstiegsmöglichkeiten: Speditionskaufleute und SpeditionslogistikerInnen können zu AbteilungsleiterInnen, VerkehrsleiterInnen, ProkuristInnen, FilialleiterInnen und GeschäftsführerInnen aufsteigen.

 

Selbstständige Berufsausübung: Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung (als GewerbeinhaberIn, PächterIn oder GeschäftsführerIn) besteht für Speditionskaufleute und SpeditionslogistikerInnen im Gewerbe „SpediteurIn einschließlich der TransportagentIn“ (Befähigungsnachweis erforderlich). Weiters können SpeditionslogistikerInnen in den freien Gewerben „HandelsagentIn“ und im Handelsgewerbe tätig sein. Ein freies Gewerbe erfordert keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde.

 

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